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    <title>Komplementäre Tiermedizin .... was ist das und hilft das auch ?!?!</title>
    <link>https://www.tierakupunktur-praxis.de</link>
    <description>Hier schreibe ich von Zeit zu Zeit etwas über TCVM (traditionell chinesische Tiermedizin) einschließlich der  Akupunktur und andere Diagnose- und Therapieverfahren der komplementären Tiermedizin</description>
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      <title>Komplementäre Tiermedizin .... was ist das und hilft das auch ?!?!</title>
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      <link>https://www.tierakupunktur-praxis.de</link>
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    <item>
      <title>Qi-Stagnation - wenn es schmerzt...!</title>
      <link>https://www.tierakupunktur-praxis.de/qi-stagnation-wenn-es-schmerzt</link>
      <description>Aufgrund der Empfindlichkeit  von inneren Organen gegenüber dauerhaften Schmerzmitteleinsatz, ist deren Gabe irgendwann endlich . Hier gibt die Akupunktur zusätzliche oder auch alleinige Inputs zum Schmerzmanagement unserer Haustiere.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerzen !!! - aus Sicht der TCM ... hilfreiche Nadeln versus Schmerzmittel!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmerz wird bei unseren Haustieren (Hunde, Katzen und kleine Heimtiere) sehr häufig übersehen. Vielfach sind die Besitzer nicht vertraut mit der entsprechenden Mimik ihres Haustieres und stellen es daher erst sehr spät aufgrund einer Schmerzsymptomatik in der Praxis vor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der Empfindlichkeit  von inneren Organen gegenüber dauerhaften Schmerzmitteleinsatz, ist deren Gabe irgendwann endlich und der Besitzer sucht dann nach weiteren Methoden um die Schmerzen seines Tieres zu lindern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier gibt die Akupunktur zusätzliche oder auch alleinige Inputs zum Schmerzmanagement unserer Haustiere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der schulmedizinisch denkende Therapeut kennt die Definition von Schmerz, wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerz ist eine subjektiv empfundene unangenehme bis unerträgliche Körperwahrnehmung ausgelöst durch einen mehr oder weniger stark wirkenden Reiz. Dieser Reiz kann thermisch, chemisch oder mechanisch verursacht worden sein. Schmerz kann an unterschiedliche Stellen empfunden werden und hat im akuten Modus eine Schutz- und Abwehrfunktion. Hält dieser Zustand an, so wird von einem chronischen Schmerz berichtet (Vergleiche (Engelhardt, 2010) und (Kästner &amp;amp; Alef, 2020).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chronische Schmerzen können folgende negative Wirkungen im Körper erzeugen (Kästner &amp;amp; Alef, 2020):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·        Anstieg des körpereigenen Kortisolspiegels mit einhergehender Unterdrückung des Immunsystems
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·        negativ-kataboler Zustand mit gesteigertem Energieverbrauch und verminderter Futteraufnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ·        stressinduzierte Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin führt zu einer Veränderung der Durchblutungsverhältnisse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insbesondere können auch die Verdauungsorgane durch eine Minderdurchblutung betroffen sein. Hieraus entstehen oft zuerst subklinische Organerkrankungen, die dann bei weiterem Bestehen des Schmerzzustandes auch in einen klinisch-manifesten Zustand übergehen können (wie z.B. bei einigen Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Gastritiden oder auch bestimmten Darmerkrankungen sowie Leberveränderungen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmerz als Teil einer Entzündung (Symptome: Rötung, Wärme, Schmerz, Schwellung und Funktionsverlust (Engelhardt, 2010)) anzusehen, führt dann automatisch zur Gabe von Entzündungshemmern (NSAIDs = "Schmerzmittel").
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemäß der TC(V)M wird als Ursache für Schmerz die Stagnation von Qi und Blut beschrieben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Qi-Stagnation (also Schmerz) in den äußeren Meridianen (Bewegungsapparat i.e.S.) kann aufgrund unterschiedlicher äußerer Reize entstehen und die Körperwahrnehmung, die aufgrund dieser Stagnation entsteht ist sehr individuell ausgeprägt. Diese Erkenntnis ist identisch mit der klassischen schulmedizinischen Betrachtungsweise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Individualisierung aus der Betrachtungsweise der TC(V)M ergibt sich einerseits aus der vorhandenen Menge an Qi in Bezug auf den äußeren Reiz und die individuelle Befindlichkeit in Bezug auf klimatische Einflüsse wie Kälte, Feuchtigkeit und Wind. Diese wiederum ist abhängig davon in welche Typisierung gemäß der 5-Elemte-Theorie sich das Tier einordnen lässt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f5648f5c2e894766afc9ae0d85bd8bed/dms3rep/multi/5Elemente.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist hilfreich, sich den Qi-Fluss in den Leitbahnen idealisierter Weise wie einen Kanal mit fließendem Wasser vorzustellen. Dann ist es gleich viel leichter das Verhältnis des Qi-Flusses und dessen beeinflussende Traumata zu verstehen. Das heißt, bei einem jungen, kräftigen Organismus mit einer ausgeglichenen Eigenregulation, führen schwache Traumata nur zu einer geringen, und sich möglicherweise schnell auflösenden, Qi-Stagnation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fließt in den Leitbahnen aufgrund der oben genannten Zustände nur wenig Qi, so ist nur ein sehr geringes Trauma erforderlich um den Qi-Fluss zu blockieren. Ist ein Organismus schon sehr stark geschwächt, so fließt unter Umständen nur so wenig Qi in den Leitbahnen, dass es schon ohne äußere Einwirkung zur Stagnation kommen kann (vergleichbar mit dem Versickern eines Rinnsales in einem trockenen Flussbett). Auch diese Fälle sehen wir bei unseren Patienten, bei den alten, die sehr steif und langsam aufstehen und erst in Gang kommen müssen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hinblick auf den Bewegungsapparat sind nur bestimmte Leitbahnen (=Meridiane) durch die Qi-Stagnation betroffen. Das Setzen von Akupunkturnadeln bzw. durch die Ausübung von Akupressur an bestimmten Punkten, kommt es zur Auflösung der Stagnation und damit auch zur Auflösung des Schmerzes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Einsatz kommen sterile Einmalnadeln mit Längen zwischen 10 mm – 13 mm aber auch bis zu 25 mm. Die Dicke variiert zwischen 0,16 mm – 0,22 mm. Silikonbeschichtete Nadeln sind nicht zu empfehlen, da aus der Humanmedizin schon seit langem die Entstehung von sogenannten „Silikongranulomen“ an Akupunkturpunkten bekannt ist (Alani, 2001). Da es sich bei der Akupunktur um eine Regulationstherapie handelt, beginne ich innerhalb der ersten 2 Wochen mit je 2 Sitzungen pro Woche und vergrößere dann, in Abhängigkeit des Therapieerfolges, die Behandlungsabstände. Schlussendlich ist das Ziel, den tierischen Patienten alle 6 – 8 Wochen zu kontrollieren und dann ggfs. zu behandeln und dadurch einen harmonischen Qi-Fluss zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dann das Qi wieder frei im Körper fließen kann, fühlen sich unsere Tiere wieder wohl ... sie können jeden Teil des Körpers frei in jede Richtung bewegen... die Gelenke sind beweglich, die Muskulatur ist kräftig und die Sehnen sind geschmeidig ... und vor allem schmerzfrei!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literaturverzeichnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alani, R. (2001). Acupuncture granulomas. JOURNAL OF THE AMERICAN ACADEMY OF DERMATOLOGY, , S. 225-226.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engelhardt, W. v. (2010). Physiologie der Haustiere. Stuttgart: Enke Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eul-Matern, C. (2018). Taschenatlas - Akupunktur bei Hund und Katze. Stuttgart: Sonntag Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Focks, C. H. (2017). Leitfaden chinescische Medizin. München, Jena: Urban &amp;amp; Fischer, Elsevier Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kästner, S., &amp;amp; Alef, M. (. (Dezember 2020). Grundlagen der Schmerztherapie. Der Praktische Tierarzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Salzmann-Wode, B. (2016). Seminar zur Tierakupunktur. Folienhandout. Hannover: unveröffentliches Manuskript.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Westermayer, E. (1993 (2013)). Lehrbuch der Vetrinärakupunktur, Bd.1 und Bd.2. Hannover: M. &amp;amp; H. Schaper.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wikipedia. (25. Juli 2021). Regulationstherapie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Xie, H. u. (2016). Traditionel Chinese Vetreinary Medicine - Fundamental Principles, 2nd Edition. Reddik, Florida, USA: Chi Institute Press.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/f5648f5c2e894766afc9ae0d85bd8bed/dms3rep/multi/Himmelsfoto-5b070651.jpg" length="4165362" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 25 Aug 2021 19:56:13 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Yin und Yang ... nur esoterische Spinnerei?!?</title>
      <link>https://www.tierakupunktur-praxis.de/yin-und-yang-nur-esoterische-spinnerei</link>
      <description>Die Monade, als Zeichen von Yin und Yang erscheint vielen Menschen nur als esoterisches Emblem. Stimmt das...? Ich nenne einige Beispiele, an denen sichtbar wird, wie wir unbewusst die Wirkungen von Yin und Yang nutzen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yin und Yang..... wir benutzen dieses Therapiekonzept fast täglich .....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das "Zeichen" von Ying und Yang, wird Monade genannt. Wir sehen es häufig im Zusammenhang mit sogenannten "Wellnessangeboten". Aber welche Bedeutung hat es eigentlich? In der TCM (traditionell chinesischen Medizin) bildet das "System" von Ying und Yang die Grundstruktur zur Erklärung, wie Krankheiten entstehen. Außerhalb des asiatischen Raumes wird Synonym das Prinzip der Grundregulation des Körpers beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen hier in diesem Kreis die Gegensätze hell und dunkel abgebildet. Diese Gegensätze stehen stellvertretend auch für weitere Gegensatzpaare, wie heiß-kalt, Feuer-Wasser und aktiv-passiv oder für die Klassifizierung von Lagebezeichnungen am Körper, wie oben-unten und außen-innen. Auch die Beschreibung von Krankheitsverläufen, wie akut-chronisch, kann Yin und Yang zugeordnet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wo bemerken wir Beispiele im täglichen Leben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betrachten wir die Bildung von Zahnstein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann entsteht eigentlich Zahnstein? Wir brauchen mehrere Randbedingungen: 1. Aufkonzentration von Mineralstoffen im Speichel und 2. Trockenheit in der Maulhöhle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann konzentriert sich eine Flüssigkeit? Richtig ... bei Verdunstung oder beim Kochen ( kennen wir alle: einkochen von Saucen!).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann entsteht Trockenheit? Auch richtig ... bei Flüssigkeitsmangel! Und Flüssigkeitsmangel kann entweder auftreten, wenn zu wenig getrunken wird oder wenn Flüssigkeiten durch innere Hitze "verdampft" werden. Dieses "innere Verdampfen" beschreibt die TCM als "innere Hitze". Diese innere Hitze kann auftreten, wenn zu wenig getrunken wird oder durch entsprechende Stoffwechselprozesse sog. "Körperflüssigkeiten" verbraucht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle möchte ich dann hier die Überlegung einwerfen, inwieweit Trockenfutter, sog. Dentalfutter, hilfreich ist?! Die Anwort dazu überlasse ich dem/der/des geneigten Leser*In  ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiteres simples Beispiel für die "Handlung" übermäßiges Yang durch Zugabe von Yin zu neutralisieren, kennen wir auch bei Verbrennungen. Wasser löscht Feuer als erste Maßnahme. Danach erfolgt die Modifikation der Behandlung.  Oder die Behandlung eines Insektenstiches mittels "Vereisungsstiften" : der Insektenstich induziert eine lokale Entzündung mit den entsprechenden Symptomen Rötung, Hitze, Schmerz, Schwellung und Funktionseinschränkung. Die Anwendung des "Vereisungsstiftes" wirkt direkt gegen die Rötung (erhöhte Durchblutung) und gegen die Hitze und wirkt somit abschwellend und schmerzlindernd, da bereits mehr als 1/3 des Entzündungsprozesses abgeschwächt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte noch seitenweise weiter schreiben, aber das würde letztendlich nur langweilen, denn die folgenden Yin- und Yang-Gegensätze kennen wir auch: Schilddrüsenüberfunktion/ Schilddrüsenunterfunktion, die Hormone Parathormon/ Kalzitonin für den Calciumstoffwechsel, zuviel  Yang (Aktivität) führt zum burn-out, daher öfters ´mal entspannen (Yin).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist doch wirklich bemerkenswert wie ein kleines Ungleichgewicht in den Kräften sich auswirken kann. Also immer schön in der Balance bleiben ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 08 May 2021 11:55:41 GMT</pubDate>
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